Freitag, 4. Dezember 2009

Liebe Leserin, lieber Leser

Menschen in Entwicklungsländern, die am wenigstens zum Klimawandel beigetragen haben, leiden am meisten darunter. Das ist eine schreiende Ungerechtigkeit und ein Verstoss gegen die Prinzipien der Schöpfung. Fastenopfer und Brot für alle als kirchliche Entwicklungswerke fordern und fördern die "Gerechtigkeit im Klimawandel".

In Kopenhagen machen wir uns für einen fairen Klimavertrag stark. Wir fordern, dass:
  • der Klimawandel auf unter 2° beschränkt wird, um noch schlimmere Folgen zu vermeiden
  • die Industrieländer als Verursacher der Klimakrise mit gutem Beispiel vorangehen, und ihre Treibhausgasemissionen deutlich reduzieren - die Schweiz z.B. um 40% im Inland bis 2020
  • die Industrieländer Anpassungsmassnahmen an die Auswirkungen des bereits stattfindenden und zukünftigen Klimawandels in Entwicklungsländern finanzieren
  • der Klimaschutz das Recht auf Entwicklung der Menschen im Süden nicht beeinträchtigt
Um unseren Forderungen in Kopenhagen mehr Gewicht zu verleihen, arbeiten wir mit kirchlichen Entwicklungswerken aus aller Welt zusammen.