
„One – Two – Three – Four / Climate Justice For The Poor“ – Lautstark machten wir unser Anliegen in den Strassen Kopenhagens bekannt.
Aber nun der Reihe nach:
Zusammen mit den vielen Vertretern der Mitgliedorganisationen der Cidse und den Leuten von Caritas Internationalis haben wir uns am Mittag vor der Sankt Ansgar Kirche in Kopenhagen getroffen. Zu den Anwesenden gehörten auch einige Bischöfe aus dem Süden, unter anderem der Erzbischof von Uganda. Die Verantwortlichen der Cidse versuchten den ganzen Morgen unseren überdimensionalen „Create A Climate For Justice“-Ballon mit Helium zu füllen, was aber misslang. Damit unsere Gruppe sicher beim „Parlament Square“, dem Start der Demonstration ankam, wurden wir von einer Polizei Eskorte begleitet. Eine Menschenmasse dieser Grösse habe ich vorher noch nie gesehen und schnell waren unsere Schilder ein Teil eines ganzen Waldes voller Aufrufe und Hoffnungen. Nach mehreren Reden, die mehrheitlich im Geräuschepegel der 100 000 anwesenden Menschen untergingen, bewegte sich die Menschenmasse in Richtung Bella Centre, dem Ort der Verhandlungen. Für alle nicht Ortskundigen, dass Bella Centre liegt etwas ausserhalb und so wanderten wir rund 3 Stunden durch die Strassen Kopenhagens. Eine farbenfrohe Menschenmasse mit der klaren Aufforderung an die Verhandlung – „Action Now“!
Müde, aber zufrieden mit dem Ablauf der Demo und voller Enthusiasmus über die vielen gleichgesinnten Menschen, waren wir so gegen 18.00 Uhr zurück bei der Sankt Ansgar Kirche, wo wir die Schilder deponierten. Übrigen, das Aufblasen des Ballons gelang dann doch noch und so führte dieser uns auf dem letzten Stück der Demo an.